Donnerstag, 16. Juli 2009

Ausweis-Piercing...tut weh!

Jetzt weiß ich endlich, wie sich Väter fühlen, wenn Ihre Tochter zu Ihnen kommt und stolz das neue Piercing durch Nase, Zunge, Nippel oder Klitorisvorhaut präsentiert: Reserviert. Und genau das ist der Grund, weswegen Andy und ich heute schnell zur Fortuna hetzten, um uns (und anderen) Tickets für das Pokal-Spiel gegen den HSV zu sichern. Noch sind sie nämlich für Vereinsmitglieder wie uns (hear, hear) reserviert (eine unglaubliche Überleitung bedenkt man die aktuell herrschenden Temperaturen) - ab Samstag darf auch das gemeine Volk seine Finger auf die begehrten Billets legen. Und es war ein guter Schachzug, denn alles andere als freie Wahl war angesagt. Immerhin bekamen wir noch einen Eckblock, den Zehner. Da ist man immerhin näher am Parkplatz, mal peripher im doppelten Sinne bemerkt.

Das Piercing meines Mitgliedsausweises erklärt sich durch das erwähnte Vorkaufsrecht. So werden nämlich die Mitglieder (gebrand)markiert, die Ihre Karten bereits erworben haben. Die uns verbundene Melanie erhob dann Gnade vor Recht und zerstörte nur den Ausweis einer Person (meinen), dafür durften wir aber 5 statt der erlaubten 4 Karten kaufen - sogar eine ermässigte für Andys kleine Schwester, obwohl wir keinen Berechtigungsnachweis dabei hatten. Andy zahlte dafür das Piercing und muss nun dem Geld hinterherlaufen. Das wird Daddy sich auch denken beim Anblick des töchterlichen Piercings. Modelkarriere wird wohl nichts - was soll's! Dann eben Pornostar! Pragmatiker muss man und so groß sind die Unterschiede der beiden Jobs schließlich auch nicht...

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