Sonntag, 8. November 2009

12. Spieltag: FC St. Pauli - Fortuna Düsseldorf - Zeugnis


Michael Ratajczak - Note 3:
Schuldlos an beiden Gegentoren, klärte er einmal gut gegen Rothenbach in Hälfte Eins. Gute Reaktion bei einem verdeckten Schuss im zweiten Durchgang. Hatte Glück als er eine Flanke unterschätzte und sie so gerade noch ins Aus lenken konnte.

Christian Weber - Note 3,5:
Defensiv meist sicher, aber auch mit gelegentlichen Problemen. Starkes Solo mit Abschluss im ersten Durchgang, ansonsten aber zurückhaltend.

Anderson - Note 3,5:
Anfangs etwas nervös, gewann er schnell an Sicherheit. Konnte Kruse im Laufduell beim 1:0 nicht mehr stoppen. Beim 2:1 von den Mitspielern im Stich gelassen.

Jens Langeneke - Note 4,5:
An sich eine gute Partie und meist souverän. Reagierte aber zu spät bei Bruns' Pass auf Kruse, den er hätte abfangen können. Ließ sich beim Einwurf vorm 2:1 übertölpeln.

Hamza Cakir - Note 4,5:
Ähnlich wie Langeneke hatte er größtenteils alles im Griff. Ließ sich aber mit ihm zusammen beim 2:1 düpieren. Sein schlechter Einwurf leitete zudem das 1:0 ein.

Claus Costa - Note 3:
Defensiv überzeugend wie zuletzt immer. Wenig Fehler im Passspiel, wenn auch ohne viel Risiko. Erkämpfte mit einem guten Dribbling einen Eckball.

Andreas Lambertz - Note 3:
Licht und Schatten. Machte gut Dampf über rechts und hielt die Außenposition diesmal besser. Erarbeitete so gute Chancen, die er aber entweder kläglich vergab oder zu wenig präzise abschloss. Der etwas hart geahndete Rempler an ihm brachte zudem den Elfmeter zum Ausgleich.

Marco Christ - Note 4:
Bekam lange Zeit keinen Zugriff zum Spiel, kämpfte sich aber Mitte der ersten Hälfte hinein. Viel Laufbereitschaft und Einsatz, aber wenig Ertrag.

Oliver Fink - Note 3,5:
Nicht fehlerfrei, aber insgesamt sehr ballsicher, was der Kompaktheit gut tat. Immer wieder mit gescheiten Pässen, verlor aber auch einige Bälle.

Martin Harnik - Note 3,5:
Viel unterwegs in seiner Geburtsstadt. Sorgte für Probleme in Paulis Defensive, insbesondere als er Torwart Hain zu einer Notbremse im Strafraum zwang, was aber fälschlicherweise nur mit Freistoß und gelb geahndet wurde. Kam aber zu selten selbst zum Abschluss.

Ranisav Jovanovic - Note 3,5:
Hatte seine Momente insbesondere in den ersten Minuten, als sein Volleyschuss das Tor haarscharf verfehlte, Da hätte er auch Lambertz in der Mitte bedienen können. Wurde außerdem nach einem Dribbling elfmeterreif gefoult, doch die Pfeife blieb stumm. Baute dann im Laufe des Spiels ab.

Patrick Zoundi - Note -:
Sein erster, längerer Einsatz über 15 Minuten. Brachte ein bisschen Schwung und wusste sich zu behaupten. Zu früh für eine Bewertung sah es aber durchaus vielversprechend aus.

Olivier Caillas - Note -:
Kam erst kurz vor Schluss. Konnte sich aber kaum noch auf links durchsetzen.

Marcel Gaus - Note -:
Kam leider nicht mehr zum Abschluss.

Kommentare:

  1. Kann ich jetzt nicht viel zu sagen, da ich erst ab der 50. Minute gucken konnte. Mal ein ganz neues Saisongefühl, das Spiel im Radio zu verfolgen. Immerhin konnte ich mir ein Bild davon machen, was Oliver Fink auf der Fortuna-Homepage als "Indie und Rock" bezeichnet, denn er hatte für Antenne Düsseldorf die Playlist gemacht! Es waren schon vernünftige Bands dabei (z.B. Weezer, Maximo Park, Snow Patrol, AS/DC), aber natürlich nur deren radiotauglichen Nummern (Island In The Sun, Books From Boxes usw...), was aber auch an der bestimmt großartigen Auswahl des grandiosen Musiksenders Antenne Düsseldorf liegen könnte. Immerhin mal ein Spieler ohne R'n'B/ Hip Hop oder Pur!
    Ansonsten war ich begeistert, dass man den Sender fast bis nach Köln empfängt - sogar in Köln konnte man ab und zu einen Kommentar verstehen.
    Die 2. Halbzeit in ner komischen Cocktailbar in Köln nahe der Konzerthalle (Gebäude 9) geguckt, wo der extrem dumme Kellner wirklich nicht in der Lage war, ein Kölsch-Fass richtig anzuzapfen! Nachdem er für mich unübertrieben 7 Weizengläser Schaum rasholte, gab ich irgendwann auf und bestellte nen Becks. Naja, immerhin lief Fortuna (und erstaunlicherweise war ich der einzige Fortune).

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  2. Falls es wirklich jemanden interessieren sollte (außer mich), hier seine komplette Playlist. Natürlich auch Müll, aber auch sehr Vernünftiges mit dabei:

    Rainhard Fendrich - Es lebe der Sport
    STS - Fürstenfeld
    Rage against the machine - Guerilla Radio
    Sportfreunde Stiller - Im Namen der Freundschaft
    Weezer - Island in the Sun
    Kanye West - Gold Digger
    Guns N'Roses - Patience
    Jimmy eat world - The Middle
    Fettes Brot - Da draußen
    The Killers - Spaceman
    Maximo Park - Books from Boxes
    Arctic Monkeys - Fluorescent adolescent
    Snow Patrol - Open your Eyes
    Travis - Why does it always rain on me
    Maroon 5 - She will be loved

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  3. Es lebe der Sport ... naja ... Ansonsten finde ich dass Thorsten zu hart mit den Jungs ins Gericht geht - so vor dem TV sah das eigentlich ganz ordentlich aus ... und gekämpft haben sie ja ...

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  4. Mett Mitkartoffel9. November 2009 um 19:29

    Wie RP Online allen eine Zwei zu geben ist aber Quatsch. Bei ein paar Spielern wie Ratajczak würde ich mit mir reden lassen. Eigentlich haben unsere Verteidiger ja auch gut gespielt, nur gehen die Tore halt auch auf deren Kappe. Das scheint auch der Kicker nicht so zu sehen. Da haben sie teilweise bessere Noten als in Lautern und das ist Käse. Zudem habe ich ja auch keine Fünfen verteilt.

    Zur Playlist. Guerilla Radio von Rage against ist ja nicht die offensichtliche Wahl (eher Killing in the name oder Bombtrack), umso schöner, dass es von mir in bisher jedem (!) iPod-Battle von mir angespielt wurde. So auch in Zukunft - spätestens jetzt zu Ehren von Oliver Fink. Rainhard Fendrich ist - glaube ich - südlich des Weißwurstäquators sehr beliebt. Insgesamt aber zufriedenstellend und mit Sicherheit besser als der Musikgeschmack von bestimmt 95% aller anderen Fußballprofis in Deutschland.

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  5. Ist der nicht sowas wie der Udo Jürgens Österreichs? "Weistwurstäquator" mag ich ungefähr so gern wie "suboptimal". Oh nein, schon wieder neue Munition geliefert... Aber es gibt ja erstmal keine Auswärtsfahrten. Also leider auch kein Guerilla Radio.

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  6. Ist Udo Jürgens nicht Wiener?!

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  7. Du sagst es, jedenfalls Österreichter! Nachgeguckt, er kommt aus Klagenfurt! Was die Österreicher uns alles bescheren. Jürgens, Hitler, Fendrich...

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  8. Hat die Reihenfolge der Aufzählung irgendeine Rangordnung (zum Beispiel nach musikalischem oder malerischem Talent) oder war das willkürlich?!

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  9. Ohne Jürgens hätten Tom & Jerry in Deutschland keine Titelmusik, ohne Hitler hätten wir keine Autobahnen und ohne Fendrich wäre Herzblatt schon wesentlich früher abgesetzt worden. Was habt Ihr denn gegen die?

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  10. Für Guerilla Radio auch von mir ein Thumbs-up, hab das sogar heute noch aus freien Stücke gehört! Aber wer ist eigentlich AS/DC, die dann ja in der nachgreichten Playlist gar nicht auftauchen? Mit Snow Patrol verwechselt? (Die Buchstaben A,C,D und S knubbeln sich aber auch auf der Tastatur, merk ich gerade.)

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  11. Na, in der Halbzeitpause wurden dann vielleicht auch Nicht-Finkeske Dinge gespielt. Kannst dir ja die Mühe machen, die Länge der Titel mit der Gesamtübertragungszeit zu vergleichen. Oder aber der Sender hat sich so sehr mit dem Kölner Sender gemischt, dass man AC/DC und Snow Patrol nicht mehr trennen konnte. Ist ja auch sehr ähnlich!

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  12. Und hier der Gegenentwurf von Marco Christ:

    "Im Auto höre ich sowohl Radio als auch CDs. Meine Musikrichtung ist RnB oder auch mal House. Ganz aktuell stehe ich auf >>Sexy Bitch<< von David Guetta."

    Egal. Ich mag ihn trotzdem noch...

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